Broschüre: Mira Maus entdeckt die Kinderrechte.

Broschüre: Mira Maus entdeckt die Kinderrechte.

Die Broschüre entstand 2025 in gemeinsamer Herausgeberschaft der National Coalition Deutschland und des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ). Sie richtet sich an junge Kinder im Kita-Alter. Durch die Broschüre führt die kleine Maus Mira, die in kurzen Geschichten aus ihrem Kita-Alltag zeigt, wie Kinderrechte Kinder jeden Tag begleiten.

Liebe Vorlesende,
Kinderrechte sind für junge Kinder oft noch schwer zu fassen. Vielleicht erwarten Sie nun ein Buch, in dem sie einfach und kindgerecht erklärt werden. Aber solange Kinder ihre Rechte nicht mit ihrem eigenen Erleben verbinden, bleiben wir hinter unserem Ziel zurück: Kinder haben ein Recht darauf, ihre Kinderrechte nicht nur zu kennen, sondern sie auch zu verstehen.

Deshalb erzählen die Tierfiguren in diesem Buch kleine Geschichten aus ihrem Alltag – Geschichten, in denen
Kinderrechte ganz selbstverständlich vorkommen. Sie greifen Themen auf, die junge Kinder beschäftigen, und machen dabei ihre Rechte ganz konkret und erfahrbar. So können junge Kinder gemeinsam mit der Maus Mira
entdecken, dass Kinderrechte sie jeden Tag begleiten.

Zu jeder Geschichte finden Sie passende Kinderrechte und Impulse, die zum gemeinsamen Gespräch einladen und Kinder anregen, über das Gehörte nachzudenken, zu sprechen, eigene Erfahrungen, Gedanken und Gefühle zu benennen und auszutauschen. Sie können einzelne Fragen aufgreifen, eigene Fragen stellen oder auf Fragen der Kinder eingehen – so, wie es zu Ihrer Gruppe oder zu Ihrem Kind und zum Moment passt.

Das Schöne daran ist, dass es nicht darum geht, richtige Antworten zu finden oder Erklärungen zu geben,
sondern gemeinsam mit den Kindern zu entdecken, was sie bewegt. Sie spüren dadurch, dass ihre Gedanken,
Gefühle und Stimmen wichtig sind. So erfahren Kinder, dass ihre Meinung zählt und dass ihre Kinderrechte von Anfang an zu ihnen gehören…

Download kostenlose Broschüre: Mira Maus entdeckt die Kinderrechte.

Foto/Text: Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend